PROJEKT

José María Zubía Cigarán, auch Mari oder Aita MariEr war ein Matrose und Fischer, der durch seine Rettungseinsätze auf dem Meer zum Volkshelden wurde. Er rettete unzählige Leben im Laufe seines Lebens, bis er am 9. Januar 1866 sein eigenes in einem großen Sturm verlor, nachdem er mehrere Menschen auf Bord hatte retten können.

Eins wissen wir also mir Sicherheit: Es ist immer das Volk, das das Volk rettet.

Dem Geist dieses Seemanns folgend, haben sich PROEM-AID aus Sevilla und SMH aus Gipuzkoa zusammen getan und planen, in diesem Sommer im Mittelmeer zu arbeiten, im Gebiet gegenüber der Lïbyschen Küste.

Dort verloren alein im letzten Jahr 5.100 Menschen ihr Leben (registriert*), in diesem Jahr bereits mehr als 1.300 in den ersten Monaten (*).

Die Politik, die die Europäische Union den Beschlüssen des Europäischen Rates nach nun anwendet, beschränkt sich ausschließlich darauf, die Migrationsströme zu kontrollieren und eindämmen zu wollen.
Das impliziert die KONTROVERSE MEINUNG, das Mittelmeer könne als natürliche Barriere genutzt werden, die für diejenigen den Tod bedeuten kann, die am anderen Ufer unseres Meeres ihre Hand um Hilfe suchend austrecken. Womit wir sie letztendlich zum Sklavenleben verurteilen, zu einem Leben in Krieg, sexueller Gewalt und der Gefahr des Organhandels, kurz, wir verurteilen sie unter Umständen zum Tode.

In Antracht des wachsenden Desinteresses der Europäischen Autoritäten und Exekutiven, eine für die Betroffenen würdevolle Lösung  für die aktuell anwachsende Krise zu finden, liegt es an den unabhängigen Organisationen, unablässig dafür zu arbeiten, den drohenden, größten Genozid dieses Jahrhunderts nicht Realität werden zu lassen.

Wir haben keine Lösung für die Konflikte selbst, aber wir werden und können angesichts dieses Leids nicht passiv bleiben. Und damit dem Tod derer tatenlos gegenüberstehen, die keinen anderen Ausweg sehen, als ihr Leben im offenen Meer aufs Spiel zu setzen, um vor dem sicheren Tod in ihren Heimatsländern zu fliehen.

Wir bitten um Ihre Unterstützung für diese Initiative, Menschenleben zu schützen. Wir brauchen die Hilfe derer, die wie wir daran glauben, dass die Geburt in einem Länd ohne Zukunftsaussichten nicht der Grund sein darf, sein Leben zu verlieren.

Wir sind Ehrenamtliche Helfer, wir investieren unsere Zeit und unser Geld in eine humane und notwendige Ursache, aber wir brauchen die Hilfe derjeniger, die sich wie wir für unsere Mitmenschen und ihr Leben ebenso mitverantwortlich fühlen, wie wir unser eigenes schätzen.

Hier werden wir über alle Fortschritte und über den Verlauf  verschiedener Projekte berichten und informieren. Wir wollen, dass so viele Mitmenschen wie nur möglich daran Teil haben können. Sie können uns auf diesen Seiten folgen und uns unterstützen:

Sei unser Echo und teile!
(*) Die offiziellen Ziffern beinhalten nicht diejenigen Menschen, die auf dem Meer verschwunden sind. Nur die Körper, die an Land gebracht werden können, werden gezählt. Die objektive Einschätzung der Gegebenheiten lässt die Annahme zu, dass die tatsächliche Zahl der ertrunkenen Menschen mindestens doppelt so hoch sein dürfte, wie in offiziellen Berichten angegeben.

WER WIR SIND

Wir sind PROEM-AID und SMH, zwei Verbände der Rettungs- und Gesundheitsversorgung, die seit November 2015 in der Ägäis arbeiten: SMH auf der Insel Chios und PROEM AID auf der Insel Lesbos.
Dank mehr als ein 1,5 Jahren Arbeit haben wir eine gemeinsame Philosophie über Freiwilligenarbeit, Solidarität und Menschlichkeit entwickelt. Unsere identische Philosophie hat uns dazu veranlasst, unsere Ressourcen und unsere Kraft zu sammeln, um zu versuchen, diejenigen zu retten, die alles verloren haben und einfach nur einen Weg finden wollen, ihr Leben fortzusetzen.
Für weitere Informationen über PROEM-AID (hier klicken) und für weitere Informationen zu SMH (hier klicken)

UNTERSTÜTZUNG

MAYDAYTERRANEOs Projekt Aita Mari braucht: ein Boot mit Ausstattung, ein Teil der Besatzung muss aus professionell ausgebildeten Rettungschwimmern bestehen, Benzin für jede Flut für 15 Tage, Essen für die Besatzung und Ressourcen die garantieren, dass wir diejenigen, die wir retten, auch entsprechend gut versorgen können. Die 4 Monate, die wir uns mit diesem Projekt beschäftigen wollen, haben Gesamtkosten von 250.000€, 50.000€ davon werden von beiden Organisationen zusammengelegt werden. Der Rest vertraut auf Menschen wie sie, die das hier lesen.

Aus folgendem Grund sehen wir eine große Notwendigkeit für ein weiteres Boot: Am vergangenem siebten Mai hatten einige der Boote, die momentan vor Ort sind, technische Probleme, die anderen waren bereits an anderen Einsatzorten tätig und mussten dennoch einspringen – als Resultat waren diese Boote vollig überfordert, was unnötige Verluste an Menschenleben bedeutete. Um so etwas zukünftig zu verhindern, ist es unbedingt notwendig, die Arbeit zu unterstützen, zu erweitern und größere Rettungseinsätze möglich zu machen..

Klicke hier, um einen Beitrag zu machen:
Dieser Link ermöglicht, dass Sie Ihre Spende bei der nächsten Steuererklärung geltend machen können:

migranodearena.org

Wenn sie diesen Abzug nicht benötigen, können Sie auch direkt durch eine Transaktion der Bank spenden:

BANK: Triodos Bank
EMPFÄNGER: Proem-Aid
IBAN: ES5914910001 233000083136

ALLE ZUSAMMEN KÖNNEN WIR MENSCHENLEBEN RETTEN.

VORGESCHICHTE

Die  Entscheidung, uns auf das Mittelmeer zu konzentrieren, ergibt sich aus der großen Not, die die aktuelle, gespaltene internationale Situation herbeigeführt hat, und die als erste Konsequenz viele Menschen dazu bewegt, ihr Leben in diesen Gewässern aufs Spiel zu setzen.

In dem nächsten Link finden Sie die Vorgeschichte mit den zugehörigen Daten und einer Analyse der Situation, also die Gründe, weshalb wir diesen nächsten Schritt gewählt haben und als prioritär empfinden. Außerdem finden Sie eine detaillierte Aufstellung der Kosten, der menschlichen und materiellen Bedürfnisse dieses Projekts.

TRANSPARENZ

In Anbetracht des neuen Informationstrends, der besagt, dass viele NGOs aus dem Handel mit Menschen Gewinn machen, werden wir hier die Balance des Projektes veröffentlichen, sowohl die Tranzferenzen wie auch die Ausgaben, in Partien geteilt.

Für das Projekt sind 4 Monate in Planung, wenn wir mehr als das nötige Geld dafür sammeln, werden wir das Ende so lange hinauszögern, wie es  uns die Spenden ermöglichen.

Spendenstand am 14 Juli: 246.922 €